Die Kelly Bag von Hermès

Kelly Bag

Die Kelly Bag | Quelle: http://pinterest.com

Die Kelly Bag ist eine der begehrtesten Handtaschen der letzten Jahrzehnte und gehört mit ihrem zeitlosen Design neben der Birkin Bag zu den absoluten Taschenklassikern aus dem Hause Hermès.

Entstehung der Kelly Bag

Die ursprünglich große Reisetasche zum Transport von Reitaccessoires wie Sattel, Gerte und Zaumzeug wurde in kleinerer Ausführung und versehen mit einem goldenen Nummernschloss bereits im Jahre 1930 von dem traditionsreichen Modehaus lanciert. Popularität erlangte sie durch die Fürstin Garcia Patrizia von Monaco, ehemals Grace Kelly, die sich ab Mitte der 50er-Jahren stets mit der Hermès-Handtasche in der Öffentlichkeit zeigte. Schnell vervielfachten sich die Bestellungen bei Hermès. Im Jahre 1957 erteilte die Fürstin dem Traditionshaus schließlich die Erlaubnis die Tasche mit ihrem Mädchennamen Kelly zu versehen.

Die Kelly Bag heute

Heute gibt es die Kelly Bag insechs unterschiedlichen Größen, in verschiedenen Lederarten (z.B. Kalbsleder, Straußenleder oder Krokodilleder) und Farben. Auch geflochtenes Stroh, Pferdehaar und Zebrafell-Imitat wurden bereits zur Herstellung des Taschenklassikers verwendet. Für die Herstellung einer Kelly Bag werden 18 Stunden benötigt. Jede Saison wird die Kelly Bag von Hermès in einer limitierten Auflage von 9.000 Stück neu aufgelegt – natürlich in exklusiver Handarbeit. Die daraus resultierenden monatelange Lieferzeiten und der hohe Preis (das günstigste Modell kostet ca. 3.600 Euro) machen die Kelly Bag zu einem begehrten Statussymbol.



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